Projekte der Praxisklasse

Bild - ESF

Projekte in der Praxisklasse Bayern sind praxisorientiert und verbinden Theorie mit Werkstattarbeit und Betriebspraktika, um Schülerinnen und Schüler mit Lernrückständen auf einen Berufsabschluss vorzubereiten; 

typische Projekte sind der Bau von Gegenständen (Hocker, Stövchen) mit Handwerksbetrieben, die Renovierung von Schulräumen oder die Arbeit an realen Projekten wie dem Bau einer Fahrradwerkstatt, gefördert durch ESF+ Mittel. 

 

Arten von Projekten

  • Handwerkliche Projekte: Bau von Möbeln (Hocker, Regale), Bau einer Fahrradwerkstatt, Dachdeckerarbeiten, Bau von Stövchen und Duftlampen.

  • Kooperationsprojekte: Enge Zusammenarbeit mit Betrieben und Handwerksmeistern, z.B. Schreiner oder Dachdecker.

  • Renovierungsarbeiten: Verschönerung der eigenen Schule oder von Einrichtungen wie Jugendtreffs.

  • Berufsorientierung: Praktikumswochen in Betrieben der Region, um Berufe kennenzulernen und eine positive Arbeitshaltung zu entwickeln. 

 

Ziele der Projekte

  • Berufliche Integration: Vorbereitung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

  • Aktivierung: Förderung der Lern- und Arbeitsmotivation.

  • Erwerb von Kompetenzen: Erlernen praktischer Fähigkeiten und Stärkung der Basiskompetenzen. 

 

Förderung und Struktur

  • Finanzierung: Das Programm wird durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert.

  • Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse

  • Umsetzung: Die Projekte finden in enger Partnerschaft mit der Wirtschaft statt und sind Teil des schulischen Angebots der Praxisklassen. 

1. Anfertigung von Beistellregalen für das Klassenzimmer

 

Dieses Kooperationsprojekt wurde von der Schreinerei Woodwork aus Hofheim i.UFr. unter Leitung von Schreinermeister Alexander Eiring in Zusammenarbeit mit der Praxisklasse der Mittelschule Hofheim durchgeführt. Die Montage der Beistellregale erfolgte durch die Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse im Werkraum der Mittelschule Hofheim.

 

Wichtige Arbeitsschritte und Vorgehen:

  • Verleimen der Seitenteile: Die Bauteile wurden sorgfältig zugeschnitten, angepasst und anschließend verleimt, um eine stabile und belastbare Grundstruktur zu schaffen.

  • Bohren in Holz: Vor dem Montieren wurden präzise Bohrarbeiten durchgeführt, um Passungen für Schraubverbindungen sicherzustellen und ein sauberes Erscheinungsbild zu gewährleisten.

  • Schraubverbindungen setzen: Montagepunkte wurden fest verschraubt, sodass die Regale standfest und vertretbar belastbar sind.

 

Kernanforderungen:

  • Genauigkeit und Sorgfalt waren entscheidend, um Schrägstellungen oder Verwindungen der Regale zu vermeiden. Exaktes Arbeiten sicherte die Stabilität und die optische Gleichmäßigkeit der Möbel.

 

Erlebnis und Lerngewinn:

  • Die Arbeit bereitete allen Schülerinnen und Schülern große Freude und stellte eine gelungene Abwechslung vom regulären Schulalltag dar.

  • Die Praxisnähe des Projekts ermöglichte den Jugendlichen, den Werkstoff Holz näher kennenzulernen, seine Eigenschaften zu verstehen und handwerkliche Fertigkeiten zu entwickeln.

 

Text und Bilder: Oliver Feulner

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Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Kanten der vorgefertigten Holzteile mit Schleifpapier nach.

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Die Seitenteile werden zusammengeleimt und mit Hilfe einer Schablone und Schraubzwingen in rechtwinkliger Form gebracht. Hier konntrolliert ein Auszubildender der Firma Woodwork das korrekte Anlegen der Schraubzwingen.

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Herr Eiring hilft einem Schüler, die Halterungen der Regalböden zu verschrauben.

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Endmontage der Beistellregale.

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Letzte Handgriffe dienen der Verschönerung der Regale.

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Die Regale haben ihren Platz in der Praxisklasse gefunden.